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Alternatives Computerbetriebssystem Ubuntu (Linux-Distribution)
Aus Wiki von pics-all-in & bimacon & Bernd Beuermann
An dieser Stelle möchte ich einmal die Gelegenheit ergreifen, von meinen persönlichen Erfahrungen mit dem alternativen Betriebsystem Ubuntu (Linux-Distribution) zu berichten.
Es war einmal...
Ich nutze Computer schon seit der Zeit der zeilenbasierten DOS Betriebssysteme. Mein erster Computer war ein 286er von ESCOM[1] ( Schmidt Computersysteme GmbH) mit 640kB Arbeitsspeicher und einer 20 MB Festplatte - Wooow ! Ende der Achtziger Jahre wurde ich in meinem Job als Pressefotograf mit dem Apple Macintosh [2](MAC) konfrontiert. Das Zauberwort hieß Desktop-Publishing, geschah in erster Linie auf dem Mac und revolutionierte die gesamte Print-Industrie. Der Mac war benutzerfreundlich und verfügte über eine grafische Oberfläche, die sich intuitiv bedienen ließ. Microsoft schickte dann sein Windows hinterher, was aber längst nicht an einen Mac-Betreibssystem herankam. Doch die Firma Apple, die den MAC produzierte, trug die Nase hoch und verpasste den Anschluss an das Computer Massengeschäft. Windows verbesserte sich in seiner Funktionalität und ist heute das am meisten benutzte Betriebssystem - aber nicht unbedingt das Beste ! Nach dem heute eine Sättigung im Computermarkt herrscht, schauen die Leute auf andere Features als nur Taktfrequenz und Festplattengröße. Im Design erreicht der MAC Kultstatus und die Marke Apple ist auch wegen des iPod Erfolges und dem Hype um das iPhone bekannt geworden. Kurzum - beide Betriebssystem sind heute etabliert. Auf Grund meiner jetzigen beruflichen Aktivitäten muss ich mit beiden Systemen arbeiten und komme auch sehr gut damit klar, wobei meine Favorit der Mac bleibt. Die Virenproblematik ist viel geringer und das Zusammenspiel von Hardware und Betriebssystem ist bei den Apfel-Rechnern einfach hervorragend. Beim PC habe ich immer den Eindruck, das nach einiger Zeit sie immer langsamer werden, das ich manchmal nicht weiß was installiert bzw. deinstalliert wird. Ich habe mir bei meinem PC-Notebook auch schon einmal einen Virus eingefangen, der mich fast zum Wahnsinn getrieben hat. Seither benutze ich das Antiviren System von Kapersky, welches sich sehr bewährt hat. Vista ist auch ganz nett und ich habe es meinem Notebook spendiert um up to date zu sein - aber umhauen tut es mich nicht. Meine nächste Hardware Investition war konsequenterweise dann auch ein MacPro mit 6 GB Arbeitsspeicher. Klasse finde ich das BackUp-Konzept mit Time Machine. Da seit einiger Zeit Intel Prozessoren im Mac werkeln, kann parallel zum Mac-Betriebssystem auch Windows installiert werden, nur wer einmal das MAC-OS kennegelernt hat, wird das kaum tun ! Übrigens: Das Mac OS basiert auch auf einem Unix/Linux Betriebssystem !
Faszination und Respekt
Schon immer haben mich die Linux-Systeme interessiert, aber gleichzeitig auch etwas abgeschreckt, weil ich keine Lust hatte mich in umständliche Befehle einzuarbeiten. Das erinnert mich zu sehr an die DOS-Zeit. Doch dann lief mir Ubuntu[3] über den Weg.
Ich erspare mir an dieser Stelle zu beschreiben was Ubuntu ist, dafür gibt es ein tolles Wiki[4] !
Abenteuer Ubuntu
Deshalb komme ich gleich zu meinen persönlichen Erfahrungen. Ich benutze ein Notebook Toshiba Satellite P10-554 mit einem Pentium 4 Chip und 2,8 GHz Taktfrequenz ausgestattet mit 2GB Arbeitsspeicher und einer 160 GB Festplatte. In meiner Vor-Ubuntu-Zeit hatte ich ausschließlich eine Windows XP Home Betriebssystem installiert. Das Ubuntu-System bekam ich auf einer Heft CD von der sich zu Testzwecken das System starten ließ. Ich war sehr angetan, so das ich mich entschloss, Ubuntu zu installieren. Da ich sowieso meine 60GB PLatte gegen die 160 GB austauschen wollte, nutze ich diese Gelegenheit die neue Platte zu partinionieren, mit einem kommerziellem Programm namens "Power Partition Manager" von GDATA. Ich erstellte eine 30 GB Partition für Windows, eine 20 GB für Ubuntu und den Rest als reine Datenpartion. Nachdem ich Windows wieder installiert hatte, starte ich von der Ubunutu CD mit gedrückter "C"-Taste. Danach begann die Installation die sehr komfortabel und einfach ist. Zuerst wird die für Ubuntu vorgesehene Partition für das Linuxdateisystem auf ext3 formatiert. Weiterhin wird eine ca. 500 MB große Swaap Partition angelegt. Das ist nach meiner Erfahrung das einzige was wirklich "tricky" ist bei der Installation. Danach geht alles wie von selbst. Hilfreich ist es, den Rechner gleich per LAN mit dem Internet in Verbindung zu halten, da er sich dann gleich automatisch die Systemaktualisierungen holt. Wird fortgesetzt...

